Freitag, 8. Januar 2016

Neue These: Gewitter regeln die Globaltemperatur wie ein Thermostat

Das hat Willis Eschenbach beobachtet.

In einer Graphik hat er die Meeresoberflächentemperatur mit der Verdunstung verglichen, die durch Gewitter entsteht.


scatterplot oceanic evaporation vs temperature
Hier sieht man, das gerade in den Tropen (rot) die Verdunstung immens ansteigt, wenn die Temperatur über ca. 25°C ansteigt. Es sieht aus wie eine Thermostat-Funktion, die die Temperatur auf ein gewisses Maß begrenzt. Laut Eschenbach wird die globale Temperatur z. B. im 20. Jahrhundert in einem engen Bereich von +/- 0.3°C geregelt.

Das widerspricht der These, dass der Klimawandel mehr Gewitter erzeugt. Gewitter sind ein rein lokales Phänomen, die immer dort entstehen, wo gerade die lokalen Bedingungen dafür da sind. Wenn sie entstehen, wird durch die entstehende Verdunstung die Temperatur auf ein bestimmtes Maß begrenzt.

In großen Maßstab sehen wir das auch bei den Hurrikanen. Sie funktionieren nur, wenn eine bestimmte Wärmeenergie vorhanden ist. Ist diese aufgebraucht, oder kommt der Hurrikan in eine kältere Gegend, dann geht ihnen die Puste aus.

Mehr Informationen in recht leicht verständlichen Englisch auf

http://wattsupwiththat.com/2016/01/08/how-thunderstorms-beat-the-heat/

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