Sonntag, 19. Februar 2017

Im Winter nicht viel Erneuerbares...

Keine Sonne und kein Wind - das gibt es im Winter in Deutschland oft. Und deshalb müssen die gutem alten Kohlekraftwerke und Kernkraftwerke herhalten.

Demnächst stehen die Kohlekraftwerke ganz allein da - wenn ab 2022 die restlichen Kernkraftwerke abgeschaltet sind.

Wobei es bei uns Menschen gibt, die auch noch die ganzen Kohlekraftwerke schließen wollen. Weil es im Winter mit Kerzen viel gemütlicher ist.



Wahrscheinlich sollten sie mal öfter bei der Agora Energiewende nachschauen.

In der Arktis ist es heute so warm wie vor siebzig Jahren


Hier die Temperaturkurve des Britischen Wetterdienstes:


Da haben die Eisbären ja nochmal Glück gehabt.

Die Sonne schwächelt wie schon seit 200 Jahren nicht mehr

Sonnenflecken werden seit mehreren Jahrhunderten beobachtet. Wenig Sonnenflecken bedeuten weniger Strahlung, vor allem weniger UV-Licht, aber auch weniger Sonnenwind.

Sonnenwind schirmt kosmische Strahlen ab. Weniger Abschirmung bedeutet mehr Wolkenbildung - es wir kälter auf der Erde. Manche Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Effekte der Sonnenflecken erst ca. 11 Jahre später auf der Erde auftreten, weil das Magnetfeld der Sonne alle 11 Jahre wechselt.

http://kaltesonne.de/wp-content/uploads/2017/02/bem2.png


Ein Vergleich der Sonnenflecken- Zyklen seit Beginn der Aufzeichnungen. Der jetzige Zyklus ist der Drittschwächste überhaupt. Seit 200 Jahren gab es keinen so schwachen wie diesen. Ein Zyklus dauert ungefähr 11 Jahre.

Es kann sein, dass wir gerade die Auswirkungen vom Sonnenzyklus 23 mitbekommen und dass der jetzige in ca 10 Jahren eine deutliche Abkühlung bewirkt.

Wieviel Energie muss man investieren, um Energie zu bekommen?


Um 100 kWh Elektrizität aus Wasserkraft zu bekommen, muss ma ca 1 kWh hineinstecken. An Bau- Transport- und Maschinenkosten.

Bei Biodiesel kriegt man 2 für 1. PV-Module 6:1, Wind 18:1, Atomstrom 1:15.

Man sieht auch, warum Kohle so attraktiv bleibt. 80 kWh für 1 kWh Investment.

Natürlich kann man die einzelnen Verhältnisse unterschiedlich berechnen. Aber man sieht doch, in welche Richtung das geht.



http://www.realclearenergy.org/charticles/2011/11/21/return_on_energy_invested_-_a_standard_for_comparing_energy_sources.html

Freitag, 3. Februar 2017

Der Einfluss von CO2 auf das Pflanzenwachstum

Die Tabelle zeigt, um wieviel Prozent mehr Pflanzenwachstum eine Erhöhung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre um 300ppm bewirkt.

https://pbs.twimg.com/media/C2ZpkmVXUAAxAKs.jpg
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 Bei Wurzelgemüse und Kartoffeln bis zu 49%.

Logisch gesehen ist da nicht verwunderlich. Pflanzen bestehen großteils aus Kohlenstoff, also dem C in CO2. Sie spalten Sauerstoff als O2 ab und bauen mit dem C ihr Pflanzengerüst auf. CO2 ist die einzige C-Quelle für Pflanzen.

Bei einem CO2 Gehalt unter 180ppm hören die meisten Pflanzen das Wachsen auf. Mehr CO2 in der Luft verringert den Wassserbedarf von Pflanzen. In Gewächshäusern wird die Konzentration auf bis zu 1500 ppm erhöht.

Seit den fünfziger Jahren hat sich der CO2-Gehalt der Luft von ca. 300 auf 400 ppm erhöht. in den letzten 30 Jahren hat sich die Vegetationsdichte auf der Erde laut Satellitenbeobachtungen um 15% erhöht. Vor allem Steppen und Dürregebiete wie die Sahelzone haben davon profitiert. Das scheint sich auf eine leichte Erhöhung der Globaltemeraturen und dem erhöhtem CO2-Gehalt zurückführen zu lassen.


Ist CO2 schädlich für Menschen?

1% (10.000 ppm) in der Luft hat noch keine Auswirkungen auf Menschen.

Beim Ausatmen het der Mensch ca. 4% (40.000 ppm) CO2 in der Atenluft. Damit kann man noch andere Menschen bei der ersten Hlfe beatmen.

8-10% (100.000 ppm) über ca. eine halbe Stunde sind tödlich.

http://www.co2-emissionen-vergleichen.de/Klimabilanz/Treibhausgase/CO2/Wirkung/CO2-Konzentration-Wirkung.html

Nicht zu verwechseln mit CO2 ist das giftige Gas Kohlenmonoxid.

Dienstag, 31. Januar 2017

How the radiative process in the atmosphere is working


Here a very simple explanation of the process:
The earths surface is radiating IR rays towards space, but only 15-30% are leaving undisturbed (through a so-called atmospheric window). At certain wavelengths they are not absorbed by CO2 & Co.
If one radiative active molecule (water vapor, CO2, methane) is hit by an IR ray, it gets added some plus energy. Every molecule is vibrating and hitting other molecules and transporting energy to others – much quicker than they re-emit radiation. Through steady radiation that part of the atmosphere gets heated up a small bit.
At the same time all radiative molecules above 0 Kelvin are emitting IR radiation – at a certain wave length and in an average direction. Which means 50% up / 50% down. The Backward radiation from the lowest layer of the atmosphere goes down to the surface, the other IR rays are going up to the next layer of the atmosphere. There the above mentioned game starts again, and so on.
We must consider that nearly everything above 0 Kelvin (-273°C) is radiating – also the earths surface, the ocean surface and the clouds. The earths surface is always radiating more than the atmosphere or the clouds. So there is always a net transfer of heat towards space.
Only O2 and N2 – the 99% of the atmospheres molecules – are not radiating and not absorbing IR rays. But they can receive and distribute heat energy by contact with neighboring molecules. Additionally, moving masses of air can transport heat – mostly upwards.
Clouds (water droplets) are different from water vapor und are even more absorbing. In fact, they behave like a blackbody. Like a black matte painted sheet metal they are absorbing all IR radiation throughout the whole wavelength spectrum. And they are emitting radiation the same way in all directions.
On the top of the troposphere (about 5 to 10 kilometers above ground) the atmosphere gets thinner and there is nearly no water vapor. So CO2 is radating mostly undisturbed towards space, as the distance between the molecules is large.
These are just the rules how radiation is working. I have not written anything about amounts and figures. There are also a lot of variables and additional regulating effects.
In short: IR radiation from the surface is not reflected by CO2. Its a bit more complicated.

Sonntag, 29. Januar 2017

Wie stark ist das Grönlandeis seit 1900 geschmolzen?

Hier wieder mal ein Graph, der das wichtigste über den oft erwähnten Verlust an Grönlandeis zeigt:


https://s19.postimg.org/vubfmdf8z/Greenland_ice_mass2.png

Nun ja, von dem Ganzen ist noch recht viel da.

Und wohlgemerkt: Es geht um den Eispanzer auf Grönland, bis zu 3000m dick. Nicht um das Meereis.

Die Meereisausdehnung in der Arktis hatte tatsächlich abgenommen. Aber seit 12 Jahren steigt es wieder an.


http://www.woodfortrees.org/plot/nsidc-seaice-n/mean:13/plot/nsidc-seaice-s/mean:13/plot/nsidc-seaice-n/last:144/trend/plot/nsidc-seaice-s/trend

Das Meereis um die Antarktis ist seit 38 angewachsen. Das Meereis in der Arktis hat sei 12 Jahren eine steigende Tendenz.

Und nun noch das Festlandeis der Antarktis:


https://s19.postimg.org/fqrsmq8oj/Antarctic_ice_mass2.png

Dort ist 10 mal soviel Eismasse.