Freitag, 1. Februar 2019

Unsere Kinder werden nicht mehr wissen, wie Schnee aussieht…

...so prophezeite im Jahre 2000 der Klimaforscher Mojib Lativ aus Kiel. Als 2006/07 der Winter ausfiel, glaubte ich wirklich daran. Unsere Familie war damals frisch aus Afrika zurück. Im November fiel ein einziges Mal Schnee. Als wir einen Schlitten kaufen wollten, war der Baumarkt schon zu. Zum Glück, denn das war das letzte Mal Schnee diesen Winter.

Inzwischen ist es 2019, die Kinder erwachsen und die Nordhalbkugel liegt unter einer Schneedecke, mit Temperaturen bis minus 40°C in den USA.

Schuld daran ist die Erderwärmung, so hieß es neulich im Bayerischen Rundfunk. Denn warme Luft aus Marokko ist nach Norden gewandert und hat den Polarwirbel durcheinander gebracht, der dann kalte Luft nach Süden gelassen hat.

Soso. Früher waren kalte Winter normal und natürlich. Heutzutage ist die Klimaerwärmung dran schuld. Klaro.

Vorhersagen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen, soll der Humoristiker Karl Valentin mal gesagt haben. Hier im Cartoon einige Klima-Voraussagen:

Was zu beweisen war.

Doch jetzt mal im Ernst: Wieviel wärmer ist es denn geworden? Nach dem 2. Weltkrieg begannen die Menschen, viel CO2 in die Atmosphäre zu blasen. Was hat sich seitdem verändert?

Hier die neuesten Daten des Britischen Met-Office HADCRUT4:

Wenn wir mal das Wetterereignis El Nino von 2015/16 weglassen, dann hat sich die Temperatur um ein halbes Grad erhöht. Mit dem El Nino um 0,6°C. Laut Klimarat IPCC geht davon rund die Hälfte auf das Konto von menschengemachten CO2, also rund 0,3°C.

Das Weltklima ist die letzten hunderttausend Jahre in einem Rahmen von 5 Grad Celsius auf und ab geschwankt, und wir befinden uns irgendwo in der Mitte davon.

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