Posts mit dem Label Klimaerwärmung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Klimaerwärmung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 1. Februar 2019

Widerstand ist zwecklos - die Energiewende auch

Wir hören ja oft, wie viel Energie von den Erneuerbaren kommt. Und manche träumen schon von 100% Erneuerbaren. Folgendes Bild zeigt die Realität weltweit.

Wind macht 2% des globalen Energieverbrauchs aus, Solar weniger als ein halbes Prozent. In Deutschland sind es 2,8% bzw. 1%.

Wir hören oft von Zahlen von 30% und mehr für Erneuerbare in Deutschland. Doch das sind erstens nur Anteile am Strommix und zweitens schließen sie Wasserkraft und Biomasse mit ein. Letztere sind nicht mehr steigerbar.

Neben dem Strom verbraucht Deutschland auch noch Energie für Heizung, Verkehr, Industrie und Zementproduktion. Ob wir da die Windkraft verdoppeln oder nicht, der Anteil spielt keine große Rolle.

100% Erneuerbare?


Deutschland hat einen Anteil am weltweiten CO2 Ausstoß von 2%. Auch wenn wir unsere Industrie komplett herunterfahren und leben wie im 18. Jahrhundert, wird das keinerlei Auswirkung auf die Globaltemperatur haben.

Andererseits hat der Rest der Welt einen riesigen Energiehunger. China, Indien und Afrika allein stellen vier Milliarden Menschen, die alle einen Wohlstand anstreben, wie wir ihn haben. China plant um die 800 neue Kohlekraftwerke zu bauen, im In- und Ausland.

Ob wir unsere modernen und sauberen Kohlekraftwerke schließen oder nicht, hat auf das Weltklima keinerlei Auswirkung. Und wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, dann werden wir ausländischen Strom importieren - aus nicht so sauberen und sicheren Kohle- und Atomkraftwerken.

Unsere Kinder werden nicht mehr wissen, wie Schnee aussieht…

...so prophezeite im Jahre 2000 der Klimaforscher Mojib Lativ aus Kiel. Als 2006/07 der Winter ausfiel, glaubte ich wirklich daran. Unsere Familie war damals frisch aus Afrika zurück. Im November fiel ein einziges Mal Schnee. Als wir einen Schlitten kaufen wollten, war der Baumarkt schon zu. Zum Glück, denn das war das letzte Mal Schnee diesen Winter.

Inzwischen ist es 2019, die Kinder erwachsen und die Nordhalbkugel liegt unter einer Schneedecke, mit Temperaturen bis minus 40°C in den USA.

Schuld daran ist die Erderwärmung, so hieß es neulich im Bayerischen Rundfunk. Denn warme Luft aus Marokko ist nach Norden gewandert und hat den Polarwirbel durcheinander gebracht, der dann kalte Luft nach Süden gelassen hat.

Soso. Früher waren kalte Winter normal und natürlich. Heutzutage ist die Klimaerwärmung dran schuld. Klaro.

Vorhersagen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen, soll der Humoristiker Karl Valentin mal gesagt haben. Hier im Cartoon einige Klima-Voraussagen:

Was zu beweisen war.

Doch jetzt mal im Ernst: Wieviel wärmer ist es denn geworden? Nach dem 2. Weltkrieg begannen die Menschen, viel CO2 in die Atmosphäre zu blasen. Was hat sich seitdem verändert?

Hier die neuesten Daten des Britischen Met-Office HADCRUT4:

Wenn wir mal das Wetterereignis El Nino von 2015/16 weglassen, dann hat sich die Temperatur um ein halbes Grad erhöht. Mit dem El Nino um 0,6°C. Laut Klimarat IPCC geht davon rund die Hälfte auf das Konto von menschengemachten CO2, also rund 0,3°C.

Das Weltklima ist die letzten hunderttausend Jahre in einem Rahmen von 5 Grad Celsius auf und ab geschwankt, und wir befinden uns irgendwo in der Mitte davon.

Sonntag, 19. Februar 2017

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Wie schlimm sind die Hurrikane jetzt?

Hier und da hörte man wieder, dass die Hurrikane wie zum Beispiel der kürzlich in Haiti tobende "Matthew" wegen der Klimaerwärmung immer häufiger und schlimmer werden. Dazu hier ein Graphik über die Entwicklung und Häufigkeit der Hurrikane weltweit.

Die obere Line zeigt die Anzahl aller weltweit im jeweiligen Jahr auftretenden Hurrikane an, die untere die starken mit einer Windgeschwindigkeit über 96 Knoten (=178 km/h).



Seit den 70er Jahren hat sich wenig verändert, die Anzahl aller Hurrikane nahm sogar etwas ab.


http://policlimate.com/tropical/global_major_freq.png

Seit über 4000 Tagen hat nun kein Hurrikan der Klasse 3 oder höher das amerikanische Festland erreicht. "MATTHEW" war an der Grenze zur Klasse 1, als er Florida streifte.

Hier findet ihr die Einteilung der Hurrikane in fünf verschiedene Stufen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala


Dienstag, 24. Mai 2016

Und Tschüss, El Nino!

NINO3.4 ist ein Gebiet im Pazifik um den Äquator herum, von 5°Süd bis 5°Nord und von 120°West bis 170°West. Die Meeresoberflächentemperaturen von dort definieren für Meteorologische Institute wie z.B. NOAA und andere, ob ein El Nino stattfindet.

Ab 0,5°C über dem Durchschnitt (0°C-Linie) wird von einem schwachen El Nino gesprochen. Der vergangene von 2015/16 war mit über 3°C sehr stark. Doch nun ist die Temperatur dort wieder auf den Durchschnitttswert der letzten 26 Jahre abgesunken - und wird, wie üblich, wieder stark darunter absinken. Das kann man gut am 1997/1998 El Nino sehen, auf dem eine starke La Nina-Abkühlung folgte. aber auch der 2006/07 und der 2009/2010 El NIno hatten eine starke Abkühlung auf ca 2°C unter dem Durchschnitt.

Figure 1
Die globalen Temperaturen sind mit einigen Monaten Verzug um einigen zehntel °C mit dem El Nino angestiegen. Genauso werden sie sich mit einigen Monaten Verzug wieder auf dem Durchschnitt einpendeln, um dann um einige Zehntel abzufallen.

Inzwischen ist die Spitzentemperatur weltweit schon wieder etwas abgesunken. Hier die NASA Satelliten-Daten ausgewertet von Remote Sensing Systems (RSS).





Und hier die selben Daten ausgewetet von der Unversity of Alabama in Huntsville (UAH)

UAH_LT_1979_thru_April_2016_v6

Und nun der Versuch einer Vorhersage: Die höchste Meeresoberflächen-Temperatur wurde im NINO3.4 Gebiet im November 2015 gemessen, die höchste Global-Temperatur im Januar. Das wäre ein Verzug von 2-3 Monaten. Also dürften die Globaltemperaturen ungefähr im August wieder auf den Durchschnitt der letzten beiden Jahrzehnte abgefallen sein - natürlich nur ungefähr...

Mittwoch, 4. Mai 2016

Hurrikane helfen bei der Einlagerung von CO2

Gerade in trockenen Jahren füllen Hurrikane an der Ostküste Nordamerikas die Wasserspeicher und Wasseradern wieder auf. Dadurch verhelfen sie zu erhöhtem Baumwuchs. Der Zuwachs bindet CO2 - mehr, als in den USA durch Menschen ausgestoßen wird.

Hurrikane haben also mehrere Seiten. Neben der Zerstörung, die sie hervorrufen, sorgen sie gerade in trockenen Jahren für Wassernachschub.


This map shows the total increase of photosynthesis and carbon uptake by forests caused by all hurricanes in 2004. The dotted gray lines represent the paths of the individual storms. CREDIT Lauren Lowman, Duke University
This map shows the total increase of photosynthesis and carbon uptake by forests caused by all hurricanes in 2004. The dotted gray lines represent the paths of the individual storms. CREDIT Lauren Lowman, Duke University

Die Karte zeigt den Anstieg der Photosynthese und damit auch die CO2-Einlagerung durch alle Hurrikane 2004.

Die wissenschaftliche Studie dazu findet man auf Englisch hier:
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/2015JG003279/full

Mehr Informationen auf Englisch hier:

Samstag, 30. April 2016

Die Erde wird grüner - und CO2 ist schuld daran!

Eine Diashow auf space.com enthüllt:

Wegen dem vielen CO2 und der Klimaerwärmung wird die ganze Erde grüner. Sogar die Arktis und Zentralafrika sind davon betroffen.

http://www.space.com/32713-earth-getting-greener-co2-climate-change-and-more-to-blame-video.html

97% aller Wissenschafter sind sich einig, dass das rückgängig gemacht werden muss...

Dienstag, 5. April 2016

März drittwärmster Monat seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen


Wie  vermutet, ist die Wärmewelle aufgrund des El Nin(y)os etwas abgeklungen.Sicherheit  darüber gibt es  natürlich erst nach einigen Monaten.

UAH_LT_1979_thru_March_2016_v6
Nach dem Februar 2016 und April 1998 war der März 2016 der drittwärmste Monat während der Satellitenaufzeichnungen.

Quelle und mehr Informationen:

http://www.drroyspencer.com/2016/04/uah-v6-global-temperature-update-for-march-2016-0-73-deg-c/

Mittwoch, 30. März 2016

15 unhaltbare Argumente der Klimaskeptiker, Einleitung


Einleitung

Bei nüchterner Betrachtung zeigt  der Klimawandel auf der Erde keine alarmierenden Auswirkungen und es gibt keinen Anlass zur Beunruhigung. Manche Gegner der alarmierenden Klimaerwärmung verwenden aber Argumente, die bei näherer Betrachtung nicht haltbar sind.

Hier einmal eine Aufstellung dieser oft gehörten Argumente:
  1. Die Erde hat sich überhaupt nicht erwärmt.
  2. Es gibt keinen Treibhauseffekt.
  3. Der Treibhauseffekt widerspricht dem 2. Thermodynamischen Gesetz.
  4. CO2 als Spurengas mit nur 400ppm Anteil an der Atmosphäre kann gar keinen Auswirkungen auf das Klima haben.
  5. CO2 erwärmt nicht, CO2 kühlt.
  6. Der CO2-gehalt der Atmosphäre hat sich gar nicht erhöht, er war schon früher so hoch.
  7. CO2 kann nicht zur Erwärmung beitragen, weil es so schnell abstrahlt, wie es die Wärmestrahlen absorbiert.
  8. Es gibt keine Gegenstrahlung, also keine infrarote Strahlung von Treibhausgasen aus der Atmosphäre.
  9. Der Transport der Wärmeenergie an den oberen Rand der Atmosphäre (TOA) geschieht fast ausschließlich durch Konvektion.
  10. CO2 kann nicht zur Erwärmung beitragen, weil die entsprechenden IR-Bande schon 100% undurchlässig sind.
  11. Die IPCC Modelle sind für eine flache Erde.
  12. Die Erwärmung der unteren atmosphärischen Schichten geschieht aufgrund der Druckunterschiede und dem adiabatischen Temperaturgefälle.
  13. Erwärmung führt zu einem CO2 Anstieg, und nicht andersherum.
  14. Es gibt keine Durchschnittstemperatur der Erde.
  15. Die Erde ist kein schwarzer Strahler.


Im Folgenden werde ich die Argumente etwas näher beleuchten und überprüfen, ob sie wissenschaftlich haltbar sind. Es sind erstaunlich viele Argumente. Aber gerade deshalb sollten sie wegen der Glaubwürdigkeit der Skeptiker  auf Tragfähigkeit geprüft. Wenn man ihnen eine Handvoll oder mehr Fehlargumente nachweisen kann, dann werden sie nicht ernst genommen und eine echte Diskussion kann erst gar nicht entstehen. Ich werde auch ausdrücklich keine Namen nennen. Wer sich angesprochen und berufen fühlt zu antworten, der ist herzlich willkommen.

Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass nicht alle Skeptiker diese Argumente benutzen. Es ist aber einfach so, dass sie immer wieder in Diskussionen auftauchen. Erstaunlicherweise gibt es auch ohne diese vielen Argumente viele Gründe, die dafür sprechen, dass es keine alarmierende Klimaerwärmung gibt.

Wer noch ein zu überprüfendes Klimaskeptiker-Argument hat, kann es mir gerne auf meinem Klimawandler.Blogspot.de mitteilen.

Donnerstag, 24. März 2016

Warmest February since 1979 - Wärmster Februar seit 1979


Aufgrund des sehr starken El Ninos im Pazifik werden gewaltige mengen warmen Wassers an die Oberfläche geschaufelt. Das sieht man auch in der unteren Atmosphäre: 1/10 Grad C mehr als 1998.




Auch RSS zeigt ein

UAH_LT_1979_thru_February_2016_v6 
Auch RSS zeigt ein ähnliches Bild:

 
Trottzdem sind in den Vergangenen 18 Jahren und 2 Monaten die Temperaturen auf einem Level geblieben - die Pause hält an.

Meist folgt auf einen el Nino eine La Nina - eine starke Abkühlung wie man gut nach dem 1997/1998 El Nino sehen kann. Falls die eintritt, wird die Pause wieder länger.

Do
Die
Die Meerestemperaturen sind schon wieder am Sinken, vor allem auf der Nordhalbkugel. Man kann davon ausgehen, dass die Landtemperaturen mit etwas Verzögerung folgen.

Sind wir gespannt auf die März-Daten.

Montag, 14. März 2016

Wie schnell saufen wir ab?

Wieder mal wollte ich es genau wissen. Der Weltklimarat IPCC behauptet
  • dass der Meeresspiegel vor hundert Jahren so um 1 mm pro Jahr gestiegen ist,
  • und heutzutage um 3,2 mm pro Jahr. Das beweise, dass durch die Klimaerwärmung - hervorgerufen durch erhöhten CO2-Ausstoß - der Meeresspiegel immer dramatischer ansteige.
  • Früher wurden die Meerespiegel durch die Pegelstände weltweit direkt gemessen - heute durch Satelliten. Die Satellitendaten sollen mit den aktuellen Pegelständen übereinstimmen. Dazu muss angemerkt werden, dass die Satellitendaten bis ca - 2000 keinen Anstieg verzeichneten. Erst durch Veränderung der Formeln ergab sich der jetzige Wert.
Also steht die Frage im Raum: Steigt der Meeresspiegel wirklich dramatisch? Sind Inseln und Küstengebiete in Gefahr? Und kann das ein Laie überprüfen, ohne irgendwo hinzufahren oder Wissenschaftler zu sein?


Es ist dann möglich, wenn man Zugriff zu den Meerespiegel-Messungen weltweit hat, vor allem, wenn sie schon seit langer Zeit gemessen wurden. Dann kann man früher mit heute vergleichen und sehen, wie dramatisch es ist.


Zum glück gibt es PSMSL. Permanent Service for Mean Sea Level also den ständigen Service für den durchschnittlichen Meerespegel. Hier
kommt man auf eine Weltkarte, auf der man jede ständige Pegelstation finden kann und auch unter "plots" ablesen, wie dort das Meer so steigt oder fällt - über die Jahre gesehen. Man kann auch auf eine Option klicken, und erfährt dort aufgrund der Farbe der Station, wie lange dort schon gemessen wird. Die Farbe weiß steht für 100 Jahre oder länger.


Da wollen wir doch gleich mal dort nachsehen, wo so lange gemessen wird. Wo sind denn nun die gefährdetsten Gebiete? Die Südseeinseln und Bangladesh. Los gehts, ab in die Südsee.


Leider gibt es da nur eine Station mit 100 Jahren Pegelmessung. Das ist Honolulu auf Hawaii. Meeresspiegelanstieg in 100 Jahren: 100mm, also 1mm pro Jahr. Beschleunigter Anstieg die letzten 30-50 Jahre? Nichts. Es geht immer gleichmäßig langsam aufwärts. Puh - Entwanung Hawaii geht nicht unter. Die nächsten Urlaube sind gerettet - auch für unsere Enkel.


Also ab nach Bangladesh am Indischen Ozean. Dort sind die Menschen sehr arm und können nirgendwohin ausweichen, wenn das Meer kommt. Leider gibt es dort keine langjährigen Messungen. Die nächste 100jährige liegt in Mumbai, Indien. Dort stieg der Meeresspiegel in 100 Jahren um 50mm. Es ist zwar etwas weit weg von Bangladesh, aber auch im Indischen Ozean ist anscheinend nichts Alarmierendes los. Kein beschleungter Anstieg.


In ganz Australien gibt es nur zwei hundertjährige. In Freemantle an der Westküste stieg das Meer in 100 jahren um 200mm und zwar in einer Wellenlinie. In Sydney an der Ostküste stieg das Meer in hundert Jahren bis 1993 um 5cm,  dann hat man dort das Messen aufgehört. In Port Kembla, etwas südlich davon gelegen, stieg das Meer von 1990 bis heute um ca 5 cm. Etwas schneller als in Sydney, aber nichts umwerfendes.


Neuseeland hat Dunedin als den einzigen Hundertjährigen. Dort stieg das Meer die letzten hundert Jahre um 10 cm. Also auch in Zukuft Kiwis und Lammfleisch von dort.


Ganz Südamerika hat keinen einzigen hundertjährigen, aber Mittelamerika: Panama, 10 cm in hundert Jahren, kein beschleunigter Anstieg die letzten Jahrzehnte.


Nun zu den USA, Florida, Key West: 200mm Anstieg in hundert Jahren, aber keine Beschleunigung.


Galvestone, Texas, in der Nähe von Houston: Na endlich mal Abwechslung! 600mm in 100 Jahren, aber merkwürdigerweise nachlassend die letzten Jahrzehnte.


Die USA hat viele hunderjährige und der Trend an der Ostküste ist höher als anderswo. Aber dort senkt sich gerade die Erdkruste.


Afrika hat keinen hundertjährigen, aber Aden im Yemen auf der Arabischen Halbinsel: 15 cm in hundert Jahren, aber die Auszeichnungnen sind vielfach unterbrochen.


Europa hat viele hunderjährige, und die Antlantikküste, Südengland und sturmflutgeplagten Holländer verzeichnen so um die 200mm in hundert Jahren


Die deutsche Küste hat auch so um die 200mm, aber das nördliche Dändmark verzeichnet null mm in hundert Jahren.


Südschweden hat ein leicht negatives Gefälle, aber im finnischen Meerbusen (Nordschweden und Finnland) sank das Meer um 1000mm in hundert Jahren.


Schlimmer war es nur noch in Kleinasien, wo alle historischen Meerhäfen der Antike verlandet sind, also jetzt viele km von der Küste entfernt sind.


Was ist das Fazit unseres kleinen Umblicks?


Die Meerespegel der langjährigen historischen Aufzeichungen ändern sich recht gleichmäßig, nirgendwo Anzeichen für einen beschleunigten Anstieg. Die Mehrzahl der Pegelanstiege liegen bei 100mm pro Jahrhundert, Mitteleuropa und Nordamerika haben um die 200 mm in hundert Jahren. Generell sieht man keine Überinstimmung von CO2-Anstieg und Meeresspiegel.


Es gibt Gegenden, wo der Meeresspiegel anscheinend tektonisch, also die Erdkrustenbewegung betreffend, beeinflusst zu sein scheint.

Natürlich ist das noch kein Beweis, deshalb werde ich demnächst mal diverse Gegenden näher ins Auge fassen.

Montag, 29. Februar 2016

How we Germans are dealing with Climate Change and the Energiewende

As a German, I have different thoughts about dealing with climate change. Okay, CO2 et al do not influence the climate in a dangerous way.

So the Energiewende is not necessary, but we do it. And as we are one of the wealthiest nation and with the highest social standards, we can play around, pretending that it is necessary.

The cost of energy is not causing harm to the poor in our country as the even get a heating subsidy if they have no money. BTW, according to our income, our family is considered as threatened by poverty - but we don't feel like that. If a nation is rich they have some money, which they can choose to invest here or there.

So what we are doing? We try to increase the amount of renewables in the energy mix - and the goal is a high one. We are trying to find technical solutions especially with the storage problem. And we have to handle social matters - how people react to that.

So what will be the outcome? We will learn a lot. Mostly we will learn what will not work, We will find some small solutions for storage problems or energy conversion. And maybe we will find solutions which are needed later, when we really have a fossil fuel peak.

But at the moment, we are dealing with other problems like the refugees. Yes we can, because we have enough means. But even here we will learn a more realistic view on a noble cause.

Regarding renewables, the conservavtive CSU has asked to reduce them to a realistic and manageable level. In Bavaria, Windpower expansion has com to a halt, because of building laws. New solar arrays are erected only sparsely because of sinking subsidies. Biogas plants cause environmental problems and no subsidies for new ones are planned. There are some pilot projects in geothermal plants, but not really efficient. Only few offshore plants in the north get in gear, and the energy price is two times higher than o land. Soon we will run out of plots for windpower and investors and communities who will bear them.

So the reality has already caused a strong learning curve. It will be interesting what will happen whe they close down the last atomic power plants. I guess, CO2 output will rise again, because renewables cannot replace the basic load which is needed.

In short. there are interesting times and we can be curious what will happen next.

Freitag, 26. Februar 2016

Welchen Einfluss hat die Sonneneinstrahlung auf die Globaltemperatur? Teil 2

Beim 1. Teil sahen wir die Theorie, dass die Sonne unser Klima steuert - und zwar mit einer Verspätung von ca. 11-14 Jahren entsprechend den Schwankungen der Sonnenflecken.

Seit ca. 300 Jahren beobachtet man regelmäßig die Schwankungen der Sonnenflecken. Sie sind ohne Fernglas zu sehen (Aber bitte richtig abdunkeln!). Sonnenflecken sind Eruptionen auf der Sonnenoberfläche und verdunkeln punktweise die Abstrahlung. Ringsherum aber ist die solare Abstrahlung viel größer, so dass mit mehr Sonnenflecken die bei uns ankommende TSI (Total Solar Irradiation) oder Solareinstrahlung größer ist - aber nicht viel.

http://www.woodfortrees.org/plot/sidc-ssn/normalise/plot/pmod/normalise/plot/none


Hier sehen wir rot die Anzahl der Sonnenflecken im Vergleich mit der Solareinstrahlung grün. Die senkrechte Skala gibt die Schwankungen in Watt/m² an. Wie gesagt, das ist nicht viel. Die Solareinstrahlung kann man erst seit 1979 mit Satelliten messen. Die Sonnenflecken sind im gegenwärtigen Zyklus 24 so schwach wie um 1800 herum. Damals hatten wir weltweit eine Kälteperiode. Manche Wissenschaftler gehen das von aus, dass der nächste Zyklus noch schwächer wird, und man dann oft gar keine Sonnenflecken mehr sieht.

Hier noch einmal eine kürzere Zeitspanne:



Mit 10-14 Jahren Verspätung geht eine Wirkung (vermutlich Sonnenwind oder Sonnenmagnetismus) von der Sonne aus, die die Globaltemperatur beeinflusst. Ca. alle 11 Jahre polen sich die 4 Nord- und die 4 Südpole um und werden zum Gegenüber. Irgendwas geht auch im Inneren der Sonne vor, das diese Kraftwirkung verzögert austreten lässt.

Wenn nun die Temperatur mit einem ca. 11-jährigen Verzug zur TSI oder der Sonnenflecken schwankt, dann kann man in etwa die Temperaturentwicklung voraussehen. Seit den 60er Jahren hat die Sonnenfleckenzahl ständig abgenommen.

Wie schon im 1. Teil berichtet, gibt es laut Dr. Evans immer eine Übereinstimmung von Globaltemperatur und Sonneneinstrahlung - mit einem Versatz von ca 10 Jahren. Außer in den letzten Jahrzehnten. Interssant ist da eine Studie von Usoskin und Schüssler et. al.

http://www2.mps.mpg.de/dokumente/publikationen/solanki/c153.pdf

In dem englischen, aber recht leicht verständlichem und kurzem Papier wurde die Solareinstrahlung über 1150 rekonstruiert und mit der ebenso langen Globaltemperatur verglichen. Bei einem Versatz von 10 Jahren gab es sehr hohe Übereinstimmung, wieder bis auf die letzten Jahrzehnte. Alleine wegen der interessanten Graphen lohnt es sich, das PDF zu öffnen.

Allerdings wurden dabei für die letzten 100 Jahre die statistisch bearbeiteten Thermometermessugen verwendet, die eine eigentümliche und sehr starke Abweichung von den Satellitenmessungen der letzten vier Jahrzehnte hatten.

Als mögliche Ursachen für diese Abweichungen kommen hier in Frage;

  • Einflüsse wie Vulkanausbrüche, Ruß und Aerosole in der Luft, sowie der Fallout von Atombombenversuchen nach dem 2. Weltkrieg.
  • Fehlerhafte Verarbeitung der Temperaturdaten
  • Klimaerwärmung durch klimaaktive Gase wie CO2 und Wasserdampf.
In den nächsten Teilen werden wir uns näher damit beschäftigen, und auch mit der Frage, ob man mit den vorhandene historischen Daten und dem Versatz die zukünftige Temperaturentwicklung voraussagen kann.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Welchen Einfluss hat die Sonneneinstrahlung auf die Globaltemperatur? Teil 1

Der Mathematiker Dr David Evans hat einen interessanten Vergleich angestellt:

Global temperature and 11-year delayed TSI trend together

Er verglich die Globaltemperaturen (blau) von 1800 bis heute mit der Total Solar Irradiance TSI (Sonneneinstrahlung auf unseren Planeten - goldbraun). Gleichzeitig verschob er den Graphen für TSI um 11 Jahre in die Vergangenheit. Von 1840 bis 1945 sieht man eine sehr gute Übereinstimmung. Davor und danach gibt es Abweichung nach unten - Abkühlungen durch Vulkanausbrüche und Staub von Atombombentests und Aerosole.

Was haben nun die Schwankungen der Sonneneinstrahlung vor 11 Jahre mit der Erdtemperatur von heute zu tun?

Wenig, denn die Schwankungen der Sonneneinstrahlung sind sehr gering - nur wenige Zehntel Watt pro Quadratmeter von einem Wert von ca. 1400w/m².

Aber es scheint einen Zusammenhang zu geben zwischen der Aktivität der Sonne und dem Sonnenwind, den sie ca. 11 Jahre später aussendet. Alle 11 Jahre wechselt das Magnetfeld der Sonne und die Pole von Nord nach Süd.

Mehr Sonnenwind = stärkere Abschirmung der kosmischen Einstrahlung auf die Erde = weniger Aerosole, die Wolken erzeugen können = es wird wärmer auf der Erde.

Falls die Theorie von Dr Evans stimmt, dann sagt die Sonnenaktivität heute etwas über die Entwicklung der Globaltemperatur voraus - um 11 Jahre.

Mit der aktuellen Sonnenaktivität und möglichen Auswirkungen auf die nähere Zukunft beschäftigen wir uns im nächsten Beitrag.

Samstag, 30. Januar 2016

300 Wissenschaftler verlangen Aufklärung über Daten-"Erwärmung"



Einige Klimawissenschaftler von NASA und NOAA haben neue Datensätze herausgebracht, die eine starke Klimaerwärmung anzeigen.

Während Satelliten, Radiosonden und herkömmliche Oberflächen-Datensätze ein Verweilen des Globalklima auf einem hohen Niveau für 15 Jahre oder mehr anzeigen, steigt es bei den neuen Datensätzen ständig weiter an.

Wie wurden die Datensätze verändert?

Die Wissenschaftler nahmen die normalen Datensätze für Meeres-Oberflächentemperatur, die mit Eimern an einem Seil gemessen wurden und glichen sie neueren Datensätzen an, die am Kühlwassereinlass von Schiffen gemessen wurden. Der Schiffsrumpf hat eine höhere Temperatur als das Meerwasser, was die Thermometer beinflusst. Diese Art der Temperaturmessung ist niemals für Meteorologischen Daten gedacht worden.

Durch diese Korrektur erscheinen plötzlich viel höhere und ansteigende Werte in der Gegenwart und niedrigere in der Vergangenheit.

http://www.woodfortrees.org/plot/gistemp-dts/plot/hadcrut3vgl



Hier ein Vergleich zwischen herkömmlicher HADCRUT3 vom britischen Wetterdienst und überarbeiteter GISSTEMP von der NASA.

Um 1880 sind die GISS-Daten niedriger und ab 2000 steigen sie ständig weiter an.

Dadurch ergibt sich ein anderer Trend:

http://www.woodfortrees.org/plot/gistemp-dts/plot/hadcrut3vgl/plot/gistemp-dts/trend/plot/hadcrut3vgl/trend/plot/gistemp-dts/from:1966/trend/plot/none


HADCRUT3 zeigt einen Erwärmungstrend von 0,8°C in 166 Jahren, das sind weniger als 0.5°C pro Jahrhundert.

GISSTEMP zeigt einen Erwärmungtrend von 1,4°C in 136 Jahren, das ist ein Erwärmungtrend von mehr als einem Grad in hundert Jahren. Nimmt man nur die letzten 50 Jahre, dann hat man eine Erwärmung von 1,2°C, also 2,4 °C pro Jahrhundert, das fünffache von HADCRUT3. Damit ist man endlich in dem Bereich der Klimaerwärmung angekommen, den die Computermodelle vorausgesagt haben.


Dienstag, 26. Januar 2016

Deutschlandtemperaturen die letzten 17Jahre




Der Trend der Deutschlandtemperaturen 0.1°C in sechzehn Jahren.
Zusammengestellt von J.Kowatsch nach den Daten des Deutschen Wetterdienstes.

Quelle:KalteSonne.de

Interessant wird dieses Jahr. Oft folgt nach dem El Nino die La Nina, welche die globale Temperaturerhöhung durch Abkühlung wieder ausgleicht.

Im Vergleich dazu die globalen Temperaturen:
http://www.woodfortrees.org/plot/rss/from:1986/mean:12/plot/rss/from:1986/trend/plot/rss/from:1986/to:2001/trend/plot/rss/from:2001/trend

Halbzeit: 30 Jahre Globaltemperaturen, 15 Jahre im neuen Zyklus

Klima ist, was 30 Jahre lang beobachtet wurde. Hier die Temperaturdaten für letzten 30 Jahre nach den RSS Satelliten-Aufzeichnungen, und zwar als Jahresdurchschnittstemperaturen und die Halbzeittrends.

http://www.woodfortrees.org/plot/rss/from:1986/mean:12/plot/rss/from:1986/trend/plot/rss/from:1986/to:2001/trend/plot/rss/from:2001/trend

Drei Jahrzehnte Temperaturtrend 0,39°C, pro Jahrzehnt 0.13°C.
Das ergibt bis 2100 ca. 1,1°C Anstieg, wenn es so weitergeht.

15 Jahre 1986-2001 0,26°C
15 Jahre 2001-2016: ein leichter Abwärtstrend.

http://www.woodfortrees.org/plot/hadcrut3vgl/mean:12/plot/hadcrut3vgl/to:1880/trend/plot/hadcrut3vgl/from:1880/to:1910/trend/plot/hadcrut3vgl/from:1910/to:1940/trend/plot/hadcrut3vgl/from:1940/to:1970/trend/plot/hadcrut3vgl/from:1970/to:2000/trend/plot/hadcrut3vgl/trend



Wie wir sehen, pulst das Klima in 30-Jahreszyklen. Von 1970-2000 ging es so steil auf wie von 1910-1940. Insgesamt stieg die Globaltemperatur um 0.8°C in 165 Jahren. Das sind ein halbes Grad pro Jahrhundert. Bei gleichbleibendem Trend wäre es im Jahre 2100 0,4°C wärmer als heute. Damit hätten wir das 2-Grad-Ziel locker unterboten, und auch das 1,5-Grad-Ziel.

Einen halben Zyklus ab 2000 haben wir jetzt hinter uns.

Die Frage bleibt offen: Bleibt es gleich, geht es abwärts, oder aufwärts?

Noch eine Anmerkung: Nach neuer Statistischer Überarbeitung zeigen jetzt einige Temperaturkurven (GISS, NOAA, HADCRUT4) dass dieses Jahr minimal wärmer war als das vorige. Das hat jedoch mit Klima nichts zu tun, denn dabei sind immer Bezüge von 30 Jahren oder länger zu betrachten. Ohne statistische Bearbeitung ist dieses Jahr global nur das dritt- oder viertwärmste.

Montag, 25. Januar 2016

Temperaturbetrachtungen, Teil 4: Was wird wie gemessen? a) Oberflächentemperaturen

Es gibt weltweit verschiedene Rohdaten, aus denen Temperaturkurven hergestellt werden. Wir wollen mal die wichtigsten aufzählen.

1. Temperaturmesstationen oder Wetterhäuschen. Sie haben sich vom Aussehen und der technischen Ausstattung über die Jahrhunderte gewandelt. Sie messen die Lufttemperatur ca. 2 Meter über dem Boden.

Ein Problem ist dabei der Wärmeinseleffekt. Änderungen in der Bebauung oder Nutzung und Bewirtschaftung des Landes ergeben in der Regel heute höhere Temperaturen als vor hundert oder mehr Jahren. Jedoch ist dieser Effekt aufgrund des überwiegenden Anteils der Meeresoberfläche nicht wirklich gravierend, solange die Rohdaten nicht massiv statistisch überarbeitet werden.

Die Temperaturen wurden ein-oder mehrmals täglich abgelesen und ein Mittel gebildet. Heute werden manche Stationen auch rund um die Uhr per Funk abgelesen und die Durchschnittwerte errechnet.

2. Meeresoberflächentemperaturen, engl. Sea Surface Temperatures, SST

Diese werden mit verschiedenen Mitteln gemessen

  • verankerte und treibende Bojen mit Thermometern
  • vom Hafenbecken mit Eimern geschöpftes Wasser wird mit Thermometern gemessen.
  • vom Schiff mit unisolierten Eimern geschöpft und gemessen
  • vom Schiff mit isolierten Eimern geschöpft und gemessen
  • Am Kühlwassereinlass von Schiffsmotoren gemessen.
Problematisch dabei könnte Wasser sein, das in der Nähe von Land und Zivilisation gemessen wurde. In solchen Gegenden könnte durch vermehrte Zivilisationseinflüsse wärmer geworden sein.

Auch die Temperaturunterschiede zwischen Kühlwassereinlass und Eimermessung sind problematisch. Wähend mit Eimern Wasser von der Oberfläche entnommen wird, können Die Einlässe in mehreren Metern tiefe liegen.

Auch die Schiffahrtsrouten, an denen gemessen wurde, haben sich geändert.

Ein eventuell wirklich einschneidender Temperatursprung lässt sich am Ende des Zweiten Weltkriegs feststellen, als von amerikanischen Kriegsschiffen mit Kühlwassermessung auf vorwiegend Britische Handelsschiffe mit unisolierten Eimern umgestellt wurde. Dort gab es einen Temperaturabfall von mehreren Zehntel Grad.


Hier sieht man die Temperaturkurven von der alten HADSST2 (rot) mit dem tiefen Absturz nach 1940 und der neueren HADSST3 (grün), wo man diese Umstellung zu berücksichtigen versuchte.



Sonntag, 24. Januar 2016

2015 wärmstes Jahr überhaupt?

Schon seit Herbst wurde darüber spekuliert, dass 2015  (wie auch die Jahre davor) das wärmste Jahr seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen ist. Nun trudeln langsam die Dezemberwerte ein und wir können mal checken:

Satellitenmessungen haben den Vorteil, dass sie sich gleichmäßig über den Globus erstrecken. Nach einigen Anpassungsschierigkeiten um die Jahrtausendwende liefern sie nun zuverlässige Werte, die auch mit den Daten der Wetterballon-Sonden übereinstimmen.

http://www.woodfortrees.org/plot/rss


Die Satellitenmessungen der Atmosphäre mit Gewichtung auf 0-3000m ü.M. von Nasa-Satelliten, zusammengestellt von Remote Sensing Systems. 1998 und 2010 waren deutlich wärmer.




Dieselben Daten zusammengestellt von der Unversity of Alabama in Huntsville (UAH) kommen zum gleichen Ergebnis.


Der Deutsche Wetterdienst lässt verlauten:
2015 zweitwärmstes Jahr in Deutschland – gemeinsam mit 2000 und 2007
Das Jahr 2015 erreicht in Deutschland eine Durchschnittstemperatur von etwa 9,9 Grad Celsius (°C). Es dürfte damit – nach ersten Auswertungen der Ergebnisse der rund 2 000 Messstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) – gemeinsam mit den Jahren 2000 und 2007 hierzulande das zweitwärmste Jahr seit Beginn flächendeckender Messungen im Jahr 1881 sein. Den Temperaturrekord hält mit Abstand 2014 mit 10,3 °C. Die vergangenen 12 Monate fielen außerdem zu trocken und sonnenscheinreich aus, meldet der nationale Wetterdienst.
2015 waren hierzulande zehn von 12 Monaten zu warm. Nur der September und Oktober blieben unter ihrem vieljährigen Durchschnitt. Der August war der zweitwärmste, die Monate November und Dezember waren sogar die wärmsten seit 1881. Im Juli und im August herrschte in Deutschland so extreme Hitze, dass im unterfränkischen Kitzingen mit 40,3 °C sogar ein neuer deutscher Temperaturrekord erreicht wurde.
Quelle: DWD via KalteSonne


Das Britische MetOffice hat folgdende Globaldaten ermittelt:



Auch dieses Jahr steht erst an 4. Stelle.

Und nun kommt noch GISS, wo die Rohdaten mit einem Computeralgorithmus überarbeitet wurden:



Okay hier ist 2015 der klare Gewinner. Nur: Wieso müssen die Rohdaten erst überarbeitet werden, damit man die Erwärmung sieht? Böse Zungen behaupten, das wäre ein Job-Sicherungsprogramm. Denn wenn man jetzt zugeben würde, dass sich das Klima gar  nicht so erwärmt hat wie man vorausgesagt hat, dann bräuchte man die GISS gar nicht.

Und was hatte ich vorausgesagt?

http://klimawandler.blogspot.de/2016/01/2015-wird-wahrscheinlich-das.html

das Drittwärmste. Naja, das war auch noch gar nicht solange her.

MIttelalterliche Warmphase Teil 2: Temperaturnachrichten aus Grönland

Wie warm war es in Grönland die letzten 10.000 Jahre? Hier die Daten aus dem grönländischen Eisbohrkern.

http://jonova.s3.amazonaws.com/graphs/lappi/gisp-last-10000-new.png

Greenland temperatures, GISP, ice cores, Holocene era.

Eigentlich ist es sehr kalt in Grönland. Und es ist in den letzten paar hundert Jahren tatsächlich etwas wärmer geworden auf Grönland - so ein halbes Grad C. Allerdings war es die meiste Zeit wärmer - bis zu 3°C.

Hier die deutschen Bezeichnungen der Warmzeiten:
Das Holozän, ca. 6000-5000 v. Chr.
Die minoaische Warmzeit, ca.1000 v. Chr.
Die römische Warmzeit, um die Zeitenwende
Danach die kalten, dunklen Jahre der Völkerwanderung
Die Mittelalterliche Warmzeit, um 1000 n. Chr.
Dann die kleine Eiszeit ab ca.1600
Das moderne Wärmeoptimum heute.