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Samstag, 30. Januar 2016

300 Wissenschaftler verlangen Aufklärung über Daten-"Erwärmung"



Einige Klimawissenschaftler von NASA und NOAA haben neue Datensätze herausgebracht, die eine starke Klimaerwärmung anzeigen.

Während Satelliten, Radiosonden und herkömmliche Oberflächen-Datensätze ein Verweilen des Globalklima auf einem hohen Niveau für 15 Jahre oder mehr anzeigen, steigt es bei den neuen Datensätzen ständig weiter an.

Wie wurden die Datensätze verändert?

Die Wissenschaftler nahmen die normalen Datensätze für Meeres-Oberflächentemperatur, die mit Eimern an einem Seil gemessen wurden und glichen sie neueren Datensätzen an, die am Kühlwassereinlass von Schiffen gemessen wurden. Der Schiffsrumpf hat eine höhere Temperatur als das Meerwasser, was die Thermometer beinflusst. Diese Art der Temperaturmessung ist niemals für Meteorologischen Daten gedacht worden.

Durch diese Korrektur erscheinen plötzlich viel höhere und ansteigende Werte in der Gegenwart und niedrigere in der Vergangenheit.

http://www.woodfortrees.org/plot/gistemp-dts/plot/hadcrut3vgl



Hier ein Vergleich zwischen herkömmlicher HADCRUT3 vom britischen Wetterdienst und überarbeiteter GISSTEMP von der NASA.

Um 1880 sind die GISS-Daten niedriger und ab 2000 steigen sie ständig weiter an.

Dadurch ergibt sich ein anderer Trend:

http://www.woodfortrees.org/plot/gistemp-dts/plot/hadcrut3vgl/plot/gistemp-dts/trend/plot/hadcrut3vgl/trend/plot/gistemp-dts/from:1966/trend/plot/none


HADCRUT3 zeigt einen Erwärmungstrend von 0,8°C in 166 Jahren, das sind weniger als 0.5°C pro Jahrhundert.

GISSTEMP zeigt einen Erwärmungtrend von 1,4°C in 136 Jahren, das ist ein Erwärmungtrend von mehr als einem Grad in hundert Jahren. Nimmt man nur die letzten 50 Jahre, dann hat man eine Erwärmung von 1,2°C, also 2,4 °C pro Jahrhundert, das fünffache von HADCRUT3. Damit ist man endlich in dem Bereich der Klimaerwärmung angekommen, den die Computermodelle vorausgesagt haben.


Dienstag, 26. Januar 2016

Deutschlandtemperaturen die letzten 17Jahre




Der Trend der Deutschlandtemperaturen 0.1°C in sechzehn Jahren.
Zusammengestellt von J.Kowatsch nach den Daten des Deutschen Wetterdienstes.

Quelle:KalteSonne.de

Interessant wird dieses Jahr. Oft folgt nach dem El Nino die La Nina, welche die globale Temperaturerhöhung durch Abkühlung wieder ausgleicht.

Im Vergleich dazu die globalen Temperaturen:
http://www.woodfortrees.org/plot/rss/from:1986/mean:12/plot/rss/from:1986/trend/plot/rss/from:1986/to:2001/trend/plot/rss/from:2001/trend

Halbzeit: 30 Jahre Globaltemperaturen, 15 Jahre im neuen Zyklus

Klima ist, was 30 Jahre lang beobachtet wurde. Hier die Temperaturdaten für letzten 30 Jahre nach den RSS Satelliten-Aufzeichnungen, und zwar als Jahresdurchschnittstemperaturen und die Halbzeittrends.

http://www.woodfortrees.org/plot/rss/from:1986/mean:12/plot/rss/from:1986/trend/plot/rss/from:1986/to:2001/trend/plot/rss/from:2001/trend

Drei Jahrzehnte Temperaturtrend 0,39°C, pro Jahrzehnt 0.13°C.
Das ergibt bis 2100 ca. 1,1°C Anstieg, wenn es so weitergeht.

15 Jahre 1986-2001 0,26°C
15 Jahre 2001-2016: ein leichter Abwärtstrend.

http://www.woodfortrees.org/plot/hadcrut3vgl/mean:12/plot/hadcrut3vgl/to:1880/trend/plot/hadcrut3vgl/from:1880/to:1910/trend/plot/hadcrut3vgl/from:1910/to:1940/trend/plot/hadcrut3vgl/from:1940/to:1970/trend/plot/hadcrut3vgl/from:1970/to:2000/trend/plot/hadcrut3vgl/trend



Wie wir sehen, pulst das Klima in 30-Jahreszyklen. Von 1970-2000 ging es so steil auf wie von 1910-1940. Insgesamt stieg die Globaltemperatur um 0.8°C in 165 Jahren. Das sind ein halbes Grad pro Jahrhundert. Bei gleichbleibendem Trend wäre es im Jahre 2100 0,4°C wärmer als heute. Damit hätten wir das 2-Grad-Ziel locker unterboten, und auch das 1,5-Grad-Ziel.

Einen halben Zyklus ab 2000 haben wir jetzt hinter uns.

Die Frage bleibt offen: Bleibt es gleich, geht es abwärts, oder aufwärts?

Noch eine Anmerkung: Nach neuer Statistischer Überarbeitung zeigen jetzt einige Temperaturkurven (GISS, NOAA, HADCRUT4) dass dieses Jahr minimal wärmer war als das vorige. Das hat jedoch mit Klima nichts zu tun, denn dabei sind immer Bezüge von 30 Jahren oder länger zu betrachten. Ohne statistische Bearbeitung ist dieses Jahr global nur das dritt- oder viertwärmste.

Sechs Schneestürme, die die amerikanische Ostküste verwüsteten.

Schneefall bis über 1,5m , Ernte in Kuba erfroren, 90% des Wildbestandes ausgelöscht. Immer wieder treffen heftige Schneestürme die Ostküste.

Hier eine Bildergallerie auf Mother Nature Network.

http://www.mnn.com/earth-matters/climate-weather/photos/6-snowstorms-that-crippled-the-east-coast/the-regions-extreme

Sonntag, 24. Januar 2016

Wie zuverlässig sind Satellitendaten?

In letzter Zeit werden Satellitendaten machmal als nicht zuverlässig bezeichnet. Bei der Nachforschung wurde ich fündig. Hier eine Graphik vom britischen Hadley-Center. Es ist ein Vergleich von Satelliten-, Wetterballon- und Landtemperaturen.







Relevant für unsere Fragestellung ist die untere Kurve des britischen Hadley Center.
Ab 1979 gibt es Satellitenmessungen und die Temperaturgraphen von RSS und UHA. Im Vergleich dazu sind auch die Oberflächentemperaturen und die Ballonsonden-Daten geplottet und zeigen eine verblüffende Übereinstimmung. Die Atmospähren-Messungen zeigen einen höheren Ausschlag, weil hier Großteils nur Lufttemperatur gemessen wird. Der Kurvenverlauf ist aber derselbe.

Nur die Datenreihen von GISS und NOAA zeigen eine eklatante Abweichung nach oben, was auf eine Überarbeitung der Rohdaten zurückzufühen ist. Die Art der Überarbeitung wird zwar von den Erstellern beschrieben, ist aber oft nicht nachvollziehbar und unlogisch.



Hier sehen wir RSS Satelliten und HADCRUT3 Oberflächen-Daten, die recht parallel verlaufen. Nur die GISSTEMP-Kurve geht steil nach oben.

2015 wärmstes Jahr überhaupt?

Schon seit Herbst wurde darüber spekuliert, dass 2015  (wie auch die Jahre davor) das wärmste Jahr seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen ist. Nun trudeln langsam die Dezemberwerte ein und wir können mal checken:

Satellitenmessungen haben den Vorteil, dass sie sich gleichmäßig über den Globus erstrecken. Nach einigen Anpassungsschierigkeiten um die Jahrtausendwende liefern sie nun zuverlässige Werte, die auch mit den Daten der Wetterballon-Sonden übereinstimmen.

http://www.woodfortrees.org/plot/rss


Die Satellitenmessungen der Atmosphäre mit Gewichtung auf 0-3000m ü.M. von Nasa-Satelliten, zusammengestellt von Remote Sensing Systems. 1998 und 2010 waren deutlich wärmer.




Dieselben Daten zusammengestellt von der Unversity of Alabama in Huntsville (UAH) kommen zum gleichen Ergebnis.


Der Deutsche Wetterdienst lässt verlauten:
2015 zweitwärmstes Jahr in Deutschland – gemeinsam mit 2000 und 2007
Das Jahr 2015 erreicht in Deutschland eine Durchschnittstemperatur von etwa 9,9 Grad Celsius (°C). Es dürfte damit – nach ersten Auswertungen der Ergebnisse der rund 2 000 Messstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) – gemeinsam mit den Jahren 2000 und 2007 hierzulande das zweitwärmste Jahr seit Beginn flächendeckender Messungen im Jahr 1881 sein. Den Temperaturrekord hält mit Abstand 2014 mit 10,3 °C. Die vergangenen 12 Monate fielen außerdem zu trocken und sonnenscheinreich aus, meldet der nationale Wetterdienst.
2015 waren hierzulande zehn von 12 Monaten zu warm. Nur der September und Oktober blieben unter ihrem vieljährigen Durchschnitt. Der August war der zweitwärmste, die Monate November und Dezember waren sogar die wärmsten seit 1881. Im Juli und im August herrschte in Deutschland so extreme Hitze, dass im unterfränkischen Kitzingen mit 40,3 °C sogar ein neuer deutscher Temperaturrekord erreicht wurde.
Quelle: DWD via KalteSonne


Das Britische MetOffice hat folgdende Globaldaten ermittelt:



Auch dieses Jahr steht erst an 4. Stelle.

Und nun kommt noch GISS, wo die Rohdaten mit einem Computeralgorithmus überarbeitet wurden:



Okay hier ist 2015 der klare Gewinner. Nur: Wieso müssen die Rohdaten erst überarbeitet werden, damit man die Erwärmung sieht? Böse Zungen behaupten, das wäre ein Job-Sicherungsprogramm. Denn wenn man jetzt zugeben würde, dass sich das Klima gar  nicht so erwärmt hat wie man vorausgesagt hat, dann bräuchte man die GISS gar nicht.

Und was hatte ich vorausgesagt?

http://klimawandler.blogspot.de/2016/01/2015-wird-wahrscheinlich-das.html

das Drittwärmste. Naja, das war auch noch gar nicht solange her.

Samstag, 23. Januar 2016

Ist der Blizzard in den USA klimawandelbedingt?

Der Blizzard in den USA hat eher was mit Wetterumschwung zu tun als mit Klimawandel. Klima ist laut Definition der Meteorologen die Beobachtung von Wetterdaten über mindestens 30 Jahre.

In Washington DC haben die alle paar Jahre so ein Wetter.
1772 gab es 36 Zoll Schnee, also knapp ein Meter.
http://www.weather.gov/lwx/winter_DC-Winters


Und hier die Anzahl aller Winterstürme (oben) und aller schweren Winterstürme (unten) an der Ostküste von 1948 bis 1997


hirschecws

Die Grafik stammt aus dieser wissenschaftlichen Arbeit:
https://www.e-education.psu.edu/worldofweather/files/worldofweather/februaryecws.pdf