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Sonntag, 15. Januar 2017

Wie schnell steigt der Meeresspiegel? 1,5 mm pro Jahr.

Wir bekommen von den Medien verschiedene Aussagen über den Meeresspiegelanstieg. Und auch darüber, ober er schneller ansteigen wird.

Doch wie sieht es in der Realität an den Küsten aus?

Dave Burton hat versucht, eine objektive durchschnittliche Kalkulation der verschiedenen Meerespegel zu machen. Das Problem ist, dass das Land an manchen Stellen steigt, und an anderen sinkt. Er nahm sich alles Stationen vor, die länger als 50 Jahre Aufzeichnungen hatten. Dann strich er die 40 Stationen mit dem geringsten Anstieg und 30 mit dem höchsten Anstieg. Übrig blieben 155 Stationen mit einem durchschnittlichen Anstieg von 1,48 mm/Jahr. Das sind 15 cm in hundert Jahren.

Seit mehreren Tausend Jahren steigt nun schon der Meeresspiegel - und zwar einfach aus dem Grund, dass wir aus der Eiszeit kommen, und die Eismassen langsam schmelzen. Bei der letzten Eiszeit lag der Meeresspiegel rund 150 Meter tiefer als jetzt.

Dave Burton schreibt auf 

http://sealevel.info/avgslr.html#conclusion

"So I tried another approach, this time explicitly eliminating "outliers." I started with just the "50+ year" stations, but excluded the 40 stations with the lowest rate of sea-level rise (including most of those experiencing falling sea-level), and the 30 stations with the highest rate of sea-level rise (including most of those experiencing severe land subsidence, like Galveston, which is built on sinking fill dirt). The resulting average and median rates of sea-level rise (calculated from 155 stations) are both 1.48 mm/yr:

http://sealevel.info/NOAA_AllStationsLinearSeaLevelTrends_2015-08_50yr_less_high30_and_low40.xls
or http://sealevel.info/NOAA_AllStationsLinearSeaLevelTrends_2015-08_50yr_less_high30_and_low40.htm


Samstag, 30. Januar 2016

300 Wissenschaftler verlangen Aufklärung über Daten-"Erwärmung"



Einige Klimawissenschaftler von NASA und NOAA haben neue Datensätze herausgebracht, die eine starke Klimaerwärmung anzeigen.

Während Satelliten, Radiosonden und herkömmliche Oberflächen-Datensätze ein Verweilen des Globalklima auf einem hohen Niveau für 15 Jahre oder mehr anzeigen, steigt es bei den neuen Datensätzen ständig weiter an.

Wie wurden die Datensätze verändert?

Die Wissenschaftler nahmen die normalen Datensätze für Meeres-Oberflächentemperatur, die mit Eimern an einem Seil gemessen wurden und glichen sie neueren Datensätzen an, die am Kühlwassereinlass von Schiffen gemessen wurden. Der Schiffsrumpf hat eine höhere Temperatur als das Meerwasser, was die Thermometer beinflusst. Diese Art der Temperaturmessung ist niemals für Meteorologischen Daten gedacht worden.

Durch diese Korrektur erscheinen plötzlich viel höhere und ansteigende Werte in der Gegenwart und niedrigere in der Vergangenheit.

http://www.woodfortrees.org/plot/gistemp-dts/plot/hadcrut3vgl



Hier ein Vergleich zwischen herkömmlicher HADCRUT3 vom britischen Wetterdienst und überarbeiteter GISSTEMP von der NASA.

Um 1880 sind die GISS-Daten niedriger und ab 2000 steigen sie ständig weiter an.

Dadurch ergibt sich ein anderer Trend:

http://www.woodfortrees.org/plot/gistemp-dts/plot/hadcrut3vgl/plot/gistemp-dts/trend/plot/hadcrut3vgl/trend/plot/gistemp-dts/from:1966/trend/plot/none


HADCRUT3 zeigt einen Erwärmungstrend von 0,8°C in 166 Jahren, das sind weniger als 0.5°C pro Jahrhundert.

GISSTEMP zeigt einen Erwärmungtrend von 1,4°C in 136 Jahren, das ist ein Erwärmungtrend von mehr als einem Grad in hundert Jahren. Nimmt man nur die letzten 50 Jahre, dann hat man eine Erwärmung von 1,2°C, also 2,4 °C pro Jahrhundert, das fünffache von HADCRUT3. Damit ist man endlich in dem Bereich der Klimaerwärmung angekommen, den die Computermodelle vorausgesagt haben.