Samstag, 30. April 2016

Die Welt retten - wir versuchen es zumindest

Zur Zeit konzentrieren sich meine Aktivitäten darauf, wie man vor Ort die Welt etwas besser und schöner machen kann - in meinem Blog über Häuser und Wohnen und Natur und Gemeinschaft. Und zwar nicht erst in ein paar Jahrzehnten, sondern sofort.

NaturRefugium.com

Die Erde wird grüner - und CO2 ist schuld daran!

Eine Diashow auf space.com enthüllt:

Wegen dem vielen CO2 und der Klimaerwärmung wird die ganze Erde grüner. Sogar die Arktis und Zentralafrika sind davon betroffen.

http://www.space.com/32713-earth-getting-greener-co2-climate-change-and-more-to-blame-video.html

97% aller Wissenschafter sind sich einig, dass das rückgängig gemacht werden muss...

Sonntag, 24. April 2016

Temperaturdaten-Anpassung

Wir haben schon mehrmals darauf hingewiesen, dass einige Temperaturkurven sich auffällig von anderen unterscheiden. Die früheren Jahre werden kälter und die jetzigen Jahre wärmer. So entsteht der Eindruck, dass das Klima sehr viel wärmer geworden ist.

Professor Ole Humlum von der Universität Oslo hat sich mal die Mühe gemacht, und die Veränderungen untersucht. Was wir unten sehen, ist nicht eine Temperaturkurve. Hier wird gezeigt wie oft und wieviel an den Temperaturdaten der NASA/GISS herumjustiert wurde. Und zwar im Zeitraum von Mai 2008 bis April 2016, also in knapp 8 Jahren.

Die rote Linie zeigt die Änderungen, die am Wert vom Januar 2000 gemacht wurden. mehr als 20 Änderungen um einen Wert von ca 0,1°C höher.

Die blaue Linie zeigt die Änderungen, die am Wert vom Januar 1910 gemacht wurden. Auch ca. 20 Änderungen um einen Wert von ca. 0,15°C niedriger.

Insgesamt gab es hier eine menschengemachte Temperaturerhöhung um 0.24°C.
Zusätzlich zu den 0.45°C, die es ursprünglich waren.


NCDC adjustments to temperature

Ein Schelm, wer böses dabei denkt...

Samstag, 9. April 2016

Es wird kälter - La Nina löst El Nino ab

Eine Region im Pazifik, genannt Nino 3.4, gilt als Indikator für einen El Nino. Steigt die Oberflächentemperatur um über 0,5°C über dem Mittelwert an, wird von einem El Nino gesprochen. 2015/16 hatten wir einen sehr starken El Nino mit fast 2,5°C. Um den Beginn eines neuen Jahre herum sinkt die Temperatur meist wieder ab, wie auch dieses Jahr. Im Vergleich dazu frühere El Ninos.

Anmerkung: Die Graphik beginnt im Juli des jeweiligen Jahres (J). Um den Dezember (D) erreicht der El Nino seine Höchstwerte. Die Tabelle endet im darauffolgenden Dezember (D), wo La Nina ihre tiefsten Werte erreicht. Die Werte geben die Oberflächentemperatur des Pazifikgebietes Nino 3.4 wieder. Die Temperaturschwankungen in diesem Gebiet von bis zu über 4°C erzeugen weltweit Schwankungen von mehreren zehntel Grad. Quelle der Graphik hier.

Wie im vorigen Beitrag beschrieben, sinkt die Globaltemperatur mit ein paar Monaten Verzögerung auch wieder, die UAH-Satelliten hatten diese Absenkung schon registriert.

Ein El Nino entsteht folgendermaßen:

Die Passatwinde treiben Meerwasser vom amerikanischen Kontinent Richtung Australien und Indonesien, auf einer rund 10.000 km langen Strecke. Dabei wird das Meerwasser erwärmt und staut sich knapp einen halben Meter höher als vor Amerika auf. Dabei wird das Seegebiet vor Australien und Indonesien bis in mehrere hundert Meter Tiefe erwärmt, was eine hohe Energiemenge darstellt.

Alle paar Jahre werden die Passatwinde schwächer und  dieser Prozess bricht in sich zusammen; das Wasser schwappt in Richtung amerikanische Westküste zurück. Auch das warme Wasser aus der Tiefe steigt hoch und gibt auf der langen Strecke zurück die Energie an die Atmosphäre ab. Das erzeugt einen globale Temperaturerhöhung um mehrere Zehntel Grad.

Irgendwann beginnen die Passatwinde wieder, das Meerwasser nach Westen zu treiben. Dabei wird kaltes Meerwasser aus der Tiefe vor dem amerikanischen Kontinent angesaugt. Das erzeugt eine Abkühlung, die La Nina genannt wird. Die dauert solange, bis der Normalzustand eingetreten ist und das Pazifik-Wasser wieder seine Normaltemperatur erreicht hat.

Gegen Ende des Jahres 2016 dürfte La Nina ihre tiefste Abkühlung erreicht haben. Das Frühjahr 2017 wird dann global gesehen merklich kühler sein. Wie es genau in Europa aussehen wird, weiß ich nicht, da gibt es andere Faktoren. Jedoch die globalen Mittelwerte werden deutlich niedriger sein als in diesem Winter. Darauf wette ich einen Kasten gutes fränkisches Bier.

La Nina hat deutliche Auswirkungen auf die Nahrungsmittelproduktion. Wenn sie sich bis zu diesem Sommer deutlich ausgebildet hat, dann könnte das kühle und trockene Wetter in den USA zu Ernteverlust  führen. Aber Afrika, Australien und Südostasien könnten dann mit viel Regen für die Wuchsperiode ihrer Nahrungspflanzen rechnen.




Dienstag, 5. April 2016

März drittwärmster Monat seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen


Wie  vermutet, ist die Wärmewelle aufgrund des El Nin(y)os etwas abgeklungen.Sicherheit  darüber gibt es  natürlich erst nach einigen Monaten.

UAH_LT_1979_thru_March_2016_v6
Nach dem Februar 2016 und April 1998 war der März 2016 der drittwärmste Monat während der Satellitenaufzeichnungen.

Quelle und mehr Informationen:

http://www.drroyspencer.com/2016/04/uah-v6-global-temperature-update-for-march-2016-0-73-deg-c/